11er Heritage – ZEN Buddhismus – Vortrag vom Juni 1994

Unser Blog „zudendreiringen“ startet mit der neuen Rubrik „11er Heritage„. In dieser Rubrik werden einmal im Monat Vorträge veröffentlicht, die 10 Jahre und älter sind.


ZEN Buddhismus – ein Vortrag vom 2. Juni 1994 von Br. AM Walter Marty

yakushiji temple ost und west pagoda
Yakushi-ji Temple

Die im Vortrag erwähten Pagoden vom Yakushi-ji Temple in Nara, Japan. 1998 wurde Yakushi-ji mit anderen historischen Monumenten in Nara von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die östliche Pagode, die östliche Halle, die drei Yakushi-Statuen und weitere Statuen gehören außerdem zu den Nationalschätzen Japans. Die 33,6 Meter hohe östliche Pagode verfügt scheinbar über sechs Stockwerke, es sind allerdings nur drei. Die anderen „Stockwerke“ sind zusätzliche Zwischendächer (mokoshi) und sind kleiner als die echten Stockwerke. Dieser Dach-Baustil ist sehr selten.

Ebenfalls erwähnt im Vortrag: ware tada tare shiru – Genügsamkeit und Glück

Die vier Schriftzeichen, die jeweils aus dem Zeichen für „Öffnung“ und einem weiteren Zeichen zusammengesetzt sind heißen

ware tada

                                                               ware tada taru shiru

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吾 ware – „ich“ – hat die Wurzel ‚Guchi‘ 口, Öffnung unten, tada 唯 - “nur“ – hat das Wurzelzeichen links, taru 足 – „ausreichen, genügen“ hat es oben und shiru 知– „wissen“ rechts.

Auf Deutsch übersetzt: Ich habe alles zum Leben und brauche nichts mehr.

Dazu die passende Zen Musik Namaste Music: Flute Meditation Zen Buddhismus Musik

Hier gehts zum Vortrag 181127-zen buddhismus vom 2. Juni 1994


 

 

 

11er Heritage – ZEN Buddhismus – Vortrag vom Juni 1994

Gedanken zum Jahresthema Vertrauen – von Andry Vondrasek

Gedanken zum Jahresthema Vertrauen – Vortrag von BR. OM Andry Vondrasek  vom 10. Januar 2019

Vertrauen bezeichnet die subjektive Überzeugung (das Gefühl für, oder der Glaube an)
von der Richtigkeit, Wahrheit von Handlungen, Einsichten und Aussagen bzw. der
Redlichkeit von Personen…..

197151-vertrau-auf-gott---auf-ihn-ist-verlass….. beispielsweise das Vertrauen, das ein Kind
den Eltern schenkt, wenn es von oben herab in die ausgebreiteten Arme springt. Dies
gilt sowohl für die Eltern als auch für das Kind.(Gegenseitiges Vertrauen spüren,
erleben) Die Geschichte wird oft im übertragenen Sinn erzählt – als Gottvertrauen.

56487_1Hier weiterlesen…

  • Was ist Vertrauen
  • Charakteristik von Vertrauen
  • Vertrauensdimensionen
  • Vertrauen ist alles (eine kleine Geschichte)
  • Meine Gedanken zum Begriff „Vertrauen“
  • Das Gedanken-Experiment

Gedanken zum Jahresarbeitsthema Vertrauen_10.01.2019

Gedanken zum Jahresthema Vertrauen – von Andry Vondrasek

Eine kleine Weihnachtsgeschichte von Beat Mühlethaler, Dez. 2018

Wie es war vor der Zeit, als die Häuser mit elektrischen Lichtern und strahlenden Rentieren beleuchtet wurden

In den immer länger werdenden Nächten taucht die Landschaft ab und verschwindet in winter2der Dunkelheit. Wenn der erste Schnee fällt,erhellt sie sich im Schein des Mondes und glitzert wie tausend Diamanten. Die Häuser stehen da wie grosse schwarze Berge, aufwelchen der Gipfel mit Schnee bedeckt ist. Aus den Kamin ensteigt im Mondlicht leuchtender Rauch auf und durch die Fenster strahlt schummriges Licht in das Land hinaus. Alles ist ruhig. Die schneebedeckte Landschaft schluckt die Alltagsgeräusche und hüllt alles in eine sanfte Stille….

Hier Weiterlesen: Kleine Weihnachtsgeschichte_2018


Eine kleine Weihnachtsgeschichte von Beat Mühlethaler. Vorgetragen von Beat an der 11er Jahresabschlussfeier 20. Dezember 2018.

Eine kleine Weihnachtsgeschichte von Beat Mühlethaler, Dez. 2018

«S Tunälldorf» von Traugott Meyer – Folge 1 bis 8

In einem kleinen Bauerndorf im Oberbaselbiet spiegeln sich die Stürme der Zeit: Der 1. Weltkrieg, die Spanische Grippe, der Bau des Eisenbahntunnels nach Olten. Tecknau heisst das Dorf. Seine Geschichte ist ein Meisterwerk der Mundartliteratur, festgehalten von Traugott Meyer.

«S Tunälldorf»: Als die grosse Welt ins kleine Dorf kam

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Das Baselbieter Dorf Tecknau in den Stürmen der Zeit zwischen 1912 und 1919: Die Schnabelweid zeigt ein literarisches Porträt aus der Schweiz vor 100 Jahren, erzählt in einem ungemein reichen Baselbieterdeutsch.

Folge 1

Wie der bevorstehende Tunnelbau das Dorf spaltet, ein Referent der Gemeindeversammlung den Speck durch den Mund zieht, der Präsident dagegenhält. Wie sein eigener Sohn ihm in den Rücken fällt, Spekulanten die «Fünflieber» rollen lassen und wie dies alles manch einem nicht mehr ganz geheuer ist.

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Folge 2

Wie der Hausierer Chasper auf dem «Hübel» allerlei Neuigkeiten verkündet, der neue Lehrer einen Männerturnverein und einen Töchterchor gründet und die Fuhrleute von «Täggenau» einmal mehr leer ausgehen. Wie die «Oberheirechs» Anni und ihre Familie auf der «Rötler» besuchen, Walti sich den Plänen seines Vaters widersetzt und die Buben im Dorf einen jahrelangen «Bschiss» aufdecken.

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Folge 3

Weshalb der «Oberheirech» beim Posthalter aufkreuzt, einen ganz besonderen Acker pflegt und der «Rösslimiggel» flucht und «sackeret». Wie «sNelli», die Serviererin aus dem «Tunnel», jeden Tag auf dem «Hübel» die Milch holt, der Lehrer bei der Heuet hilft, mit dem Turnverein und Töchterchor ein Theater einstudiert und «dNäjerne» Waltis Mutter das Neuste aus dem Dorf erzählt.

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Folge 4

Wie der «Bilig Jakob» nach «Täggenau» kommt, die Mannen im «Rössli» merken, dass der «Oberheirech» doch nicht so unrecht hat, und das «Nelli» im «Tunnel» für Ordnung sorgt. Wie der Walti mit der Mutter über «Nelli» spricht, der Tunneldurchstich gefeiert wird, und ein Wort wie der Blitz im Dorf einschlägt: «Chrieg»!

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Folge 5

Wie die Soldaten zum ersten Mal nach Hause kommen, ein Kino das Dorf erneut durcheinander bringt und die «Nünichlingler» die bösen Geister vertreiben.
Wie auf dem «Hübel» das neue Jahr in Frieden eingeläutet wird, im Tunnel ein Arbeiter verunglückt, die Italiener an die Front abgezogen werden und der Walti und das Nelly heiraten.

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Folge 6

Wie nach den Flitterwochen beim jungen Paar wieder der Alltag einkehrt, der «Oberheirech» immer schwächer wird. Wie sich Nelly und ihr Schwiegervater endlich finden und im «Rank» das Bahnhöfli mit Güterschuppen entsteht.
Wie der Lehrer die Knaben zum freiwilligen Helfen motiviert, die Mädchen des Töchterchors dreimal in der Woche für die Soldaten an der Grenze stricken und nähen und eines Tages der «Ehresei» in «Täggenau» auftaucht.

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Folge 7

Wie Walti und Nelly zum letzten Mal mit dem alten «Zügli» fahren, die «Neue Linie» feierlich eröffnet wird und der «Oberheirech» sehnlichst drauf wartet, dass sein Enkel endlich auf die Welt kommt. Wie die Bäuerin auf dem «Hübel» auch erkrankt, vom Nelly träumt, wie der alte «Oberheirech» zusammen mit Bless vor dem Schopf sitzt und wie ihm seine Vorfahren erscheinen.

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Folge 8

Wie «Nelly» dem «Oberheirech» endlich den langersehnten Enkel schenkt, er sich als letzten Wunsch statt Blumen eine «Hampfele» Erde vom «Mueteracher» wünscht und wie die Familie sich gegen eine offizielle Beerdigung wehrt.
Wie welsche Soldaten «Amour» ins Dorf bringen, Walti in die politischen Fusstapfen von seinem Vater tritt und die Mannen aus «Täggenau» nach Ende des Krieges wegen dem Landes- und Generalstreik noch zweimal aufgeboten werden.

 

Quelle SRF1

 

 

«S Tunälldorf» von Traugott Meyer – Folge 1 bis 8

«S Tunälldorf» von Traugott Meyer Einführung

Das Baselbieter Dorf Tecknau in den Stürmen der Zeit zwischen 1912 und 1919: Die Schnabelweid malt in der Sommerlesung im Juli und im August ein literarisches Porträt aus der Schweiz vor 100 Jahren, erzählt in einem ungemein reichen Baselbieterdeutsch.

Mit dem «Tunälldorf» ist das Bauerndorf Tecknau am Nordende des Hauenstein-

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Traugott Meyer

Basistunnels gemeint. Der Mundart-Roman spielt in den Jahren 1912 bis 1919 in diesem Dorf. Für den Tunnelbau ab 1912 wurden italienische Gastarbeiter ins Tal geholt, die Baustelle riss tiefe Wunden in die Landschaft und in die Gesellschaft. Meyer erzählt die Geschichte des Grossbauern «Oberheirech» und seiner Familie, in der die Zeitenwende mit allem Knirschen vollzogen wird, als Vater-Sohn-Konflikt. Dazu kommen der Ausbruch des Ersten Weltkriegs und die Einberufung der Aktiven in den Grenzdienst, die «Spanische Grippe» und der Generalstreik. «S Tunälldorf» ist ein wortgewaltiges Porträt der ländlichen Schweiz und ihrer Konflikte vor 100 Jahren, in einem unglaublich reichen Baselbieter Dialekt.

In 8 Folgen zwischen 10. Juli und 28. August sendet Radio SRF 1 in der Sendung Schnabelweid eine gekürzte Fassung dieses Romans des Baselbieter Schriftstellers Traugott Meyer. Erzähler ist der Baselbieter Schauspieler Kaspar Lüscher.

Quelle SRF1
Traugott Meyer Einfuehrungssendung «S Tunälldorf»

 

«S Tunälldorf» von Traugott Meyer Einführung

Dr Traugott Meyer vo Wäislige

Traugott Meyer ist der grosse Mundartschriftsteller des Baselbiets. Geboren wurde er 1895 im Oberbaselbieter Dorf Wenslingen. Er starb am 16. April 1959 in Basel. Seine Schriftstellerei übte er neben dem Lehrerberuf aus.

Er schrieb neben Gedichten, Geschichten und Festspielen auch zwei Romane. «s Tunälldorf» über Tecknau zur Zeit des Baus des Hauensteintunnels und «Der Gänneral Sutter» über den Rünenberger Johann August Sutter, der im Goldrausch zu schnellem Reichtum kam und arm starb.

Quelle SRF1

Radiosendung Schnabelweid SRF1 Dr Traugott Meyer vo Wäislige

 

Traugott Meyer_Zeitungsartikel Volksstimme 3. Juli 2014

Vielen Dank an Richard Bürgi für den Zeitungsartikel über Traugott Meyer. Aufgrund dessen ich die Radiosendungen von SRF1 gefunden habe.

 

 

Dr Traugott Meyer vo Wäislige

Oh, du liebe Deutsche Sprache….Vortrag von Richard Bürgi

 

Oh, du liebe Deutsche Sprache…..Votrag von Br. AM Richard Bürgi vom 15. Februar 2018

.. Christmas time steht bevor – und dies jedes Jahr früher. Gut, bei Wanner ist es das ganze Jahr, aber das ist auch etwas Spezielles: Santa Claus und Rentiere gehören dort auch zur summertime: Wanner ist der Weihnachtspapst !

… bin da an einem der Xmas Sunday Shopping Events durch die vielen Boys und Girls
mit den Earphones in den Gehörgängen gespeedet….

Und noch etwas nervt mich ungemein und fördert nahezu die Verrohung unserer Sprache: die Kurztexte der Schlagzeilen auf öffentlichen Bildschirmen oder auf Titelseiten von Zeitungen. Da werden Sätze nicht zu Ende gesprochen und….

Oh, du liebe Deutsche Sprache_Februar 2018

Oh, du liebe Deutsche Sprache….Vortrag von Richard Bürgi